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Down-Syndrom-Tag in Fürth
Lauf-Familie Franz mit Bernhard Eiber (oben mitte)
Fürth - 18. März 2018 - Da musste „Plan B“ her, der plötzliche und extreme Wintereinbruch mit viel Schnee zwang das Organisationsteam des ING-DiBa-Marathons zum Welt-Down-Syndrom-Tag in Fürth die Veranstaltung in die Halle zu verlegen. So begrüßte Anita Kinle, Cheforganisatorin und Gründerin des Laufclubs 21 und der Beratungsstelle für Down Syndrom alle mit den Worten: „Wenn man ein Kind mit Down Syndrom bekommt, muss man mit Plan B weitermachen. Und das machen wir heute auch. Plan B heißt: Indoor Marathon!“ Rasch wurde in der Halle eine 75 Meter lange Runde abgesteckt und abgesperrt, eine Verpflegungsstation eingerichtet und die Zeitvermessung verlegt. Für die Sportler hieß es dann zählen, zählen und zählen. Und nach jeder vollen Stunden schafften es die Organisatoren sogar, die rund 250 Sportler zu einem Richtungswechsel zu bringen, damit sie keinen „Drehwurm“ bekommen – natürlich um die Gelenke zu schonen.
Der jährlich stattfindende Benefiz-Lauf bringt viele Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, es wird gemeinsam gelaufen und somit werden Berührungsängste abgebaut, Sport verbindet. Schon seit sechs Jahren beteiligt sich die Rother Familie Franz bei der Veranstaltung in Fürth, und auch heuer war die fünfköpfige Familie vom Team Leidl der TSG 08 Roth vollständig vertreten.
Um neun Uhr starteten die sechs-Stunden und Marathon Läufer mit dem obligatorischen Countdown. Dabei wird bis 21 gezählt und erst dann gestartet. Dies erinnert somit an das 21. Chromosom, das beim Down Syndrom dreimal vorhanden ist.
Große Ausdauer bewies Mutter Marion Franz, sie startete um elf Uhr um die Halbmarathondistanz mit 21,1 Kilometer zurückzulegen, nach 282 Runden hatte sie das geschafft, die Zeit spielt bei diesen Umständen kaum eine Rolle. Vater Michael und der dreizehnjährige Sohn Felix legten zehn Kilometer zurück, Sohn Maximilian schaffte mit seinen neun Jahren sechs Kilometer, während der sechs Jahre alte Moritz Franz mit dem Down-Syndrom die Kinderstrecke lief. Das „Leidl-Team“ vervollständigte Edeltraud Dörr, die in rund dreieinhalb Stunden 246 Runden (17,9 Kilometer) kreiselte. Unterstützt wurden die Teilnehmer durch die tolle Musik und Moderation.




22.03.2018 - TSG

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