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Ein Eritreer aus Würzburg setzt Sven Ehrhardt unter Druck - Männer: Sven Ehrhardt - Frauen: Annika Wild
Start zum Hobby-Lauf - re: Sven Ehrhardt
Roth - 12. August 2018 - Ein Eritreer aus Würzburg setzt Sven Ehrhardt unter Druck
Männer: Sven Ehrhardt. Frauen: Annika Wild.
VON PAUL GÖTZ - RHV - Ausgerechnet beim Heimrennen wurde nichts aus dem Doppelsieg der Geschwister Ehrhardt. Annika Ehrhardt, die Führende im Läufercup, musste beim Rother Kirchweihlauf wegen einer Sommergrippe passen. Ihr Bruder Sven, der den Gesamtsieg bei den Herren schon in der Tasche hat, bekam ungewohnte Gegenwehr. Sein Vorsprung im Ziel war zwar deutlich, der übliche Start-Ziel-Sieg war es aber nicht. Die Schwester also nicht dabei, dafür vertrat Töchterchen Greta die Familie bei ihrem ersten längeren Ausflug im Kinderwagen. Mitbekommen wird sie es noch nicht haben, aber im auf 111 Starter angewachsenen Teilnehmerfeld heftete sich ein in Roth noch unbekanntes Gesicht an die Fersen des Seriensiegers: Filimon Habtemikael, ein Eritreer, der für die LG Karlstadt-Gembach-Lohr startet, war von seinem Trainer zum Kirchweihlauf geschickt worden, der wegen seines zuverlässig hohen Tempos - zumindest bei den Männern - und der amtlich vermessenen Distanz einen guten Ruf genießt. Zwei Runden lang lieferten sich die beiden Führenden ein Katz-und-Maus-Spiel. „Ich habe es mit mehreren Zwischenspurts versucht, bin ihn aber einfach nicht losgeworden“, beschreibt Ehrhardt das Geschehen. In der dritten Runde wirkten schließlich die Ereignisse der vergangenen Woche nach. „Ich hab’ im Training übertrieben, deshalb ist mein Muskel hart geworden“, war die Version Habtemikaels. Sven Ehrhardt lag dagegen läuferisch eher auf der faulen Haut: „Ich habe den Berg vom Burgberglauf gespürt und deshalb unter der Woche nur leichte Dauerläufe gemacht. Deswegen war ich heute locker. “ Ob das Duell der beiden, das es zuvor noch nie gab, unter anderen Bedingungen auch andersrum ausgehen könnte. Habtemikael traut sich den Sieg zu: „Normalerweise laufe ich 32:30.“ Also gut eine Minute schneller als in Roth. Das hat aber auch der Lokalmatador drauf. „Voriges Jahr habe ich hier in 32:25 gewonnen. Damals hatte er sich mit seinem Vorgänger als Cup-Sieger, dem Pavelsbacher Steffen Böllet, einen noch verbisseneren Zweikampf geliefert. Jetzt hat für Ehrhardt der Marathon in München am 14. Oktober Priorität. Im Läufercup lässt er Schwabach und Greding aus. Rednitzhembach reizt ihn als Titelverteidiger dagegen schon. Und zum Silvesterlauf nach Pleinfeld geht es allein schon wegen der Siegerehrung. Bei den Damen gab es einen Quelle-Doppelsieg, ebenfalls mit einer Familiengeschichte. Es gewann, wie so oft Christine Ramsauer vor ihrer Vereinskameradin Corinna Bittel aus Oberasbach. Über dreißig Jahre Altersunterschied, aber elf Sekunden Vorsprung brachte die Allersbergerin ins Ziel. Die Nachwuchsläuferin Kim Korber vom TV Thalmässing folgte mit weiteren 50 Sekunden Abstand. Zwar saßen die beiden Verfolgerinnen der Siegerin lange im Nacken, doch die musste ihren Kopf weit nicht so oft verdrehen wie in Hilpoltstein: „Erstens gibt es hier Kehren und zweitens bin ich hier gut gecoacht worden.“ Die Aufgabe hatte ihr hier auf Urlaub weilendes Patenkind Theresa Baumgärtel übernommen, BundesligSilvester geht es zur Abwechslungvielleicht nach Nürnberga-Triathletin beim EJOT Team Buschhütten und Deutsche Mannschaftsmeisterin 2017. Sie war sehr zufrieden mit der Vorstellung ihrer Tante. Christine Ramsauer wird Annika Ehrhardt im Läufercup nicht attackieren. Sie will sich den Stress nicht antun und bis Silvester die Form hochhalten. Auf ihrem Herbstplan steht der Halbmarathon in Neumarkt. Silvester geht es zur Abwechslung vielleicht nach Nürnberg. Völlig stressfrei wiederholte Roland Rigotti (TSV Neuburg), der bei solchen Gelegenheiten auch schon mal zwei Rennen an einem Tag absolviert, seinen Vorjahressieg im Hobbylauf über vier Kilometer. Er lief fast zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Frank Weber vom La Carrera TriTeam heraus. Ohne Zweifel gewann Sven Ehrhardt auch den Stadtmeistertitel bei den Männern. Bei den Frauen musste man in der Ergebnisliste ganz schön blättern, um eine Rotherin zu finden Die erste war auf Seite drei Annika Wild vom TV Eckersmühlen, die nach 53:14 als Gesamt-96. ins Ziel kam.

20.08.2018 - RHV - Paul Götz

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