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Herausforderung am Wilden Kaiser
ROTH – Drei Tage, 75 Kilometer und 3600 Höhenmeter, das waren die Anforderungen bei der „Tour de Tirol“, einem Etappenlauf mit dem Veranstaltungszentrum Söll am Wilden Kaiser, denen sich Andreas Hilfenhaus vom „Nagel running team“ der TSG 08 Roth stellte. Auf diesen Saisonhöhepunkt hatte er hingearbeitet, auch wenn er sich dabei auf unbekanntes und ungewohntes Terrain begab, und so konnte das Ziel nur heißen: durchhalten und ankommen
Zum Auftakt und „Aufwärmen“ am Freitagabend standen zum Lauf über zehn Kilometer in drei knackigen Runden mit 255 Meter Höhenunterschied Europas beste Bergläufer mit am Start. Am Samstag morgen stand bei Kaiserwetter der Kaisermarathon über die klassische Distanz von 42,195 Kilometer jedoch mit 2160 Höhenmeter auf dem Programm. Während bis zur Halbmarathonmarke lediglich 400 Höhenmeter zu bewältigen waren, lag das Ziel auf dem Gipfel der Hohen Salve in 1829 Meter. Allein beim Schlussanstieg ab Kilometer 39 über die Skipiste oft auf direktem Weg nach oben waren 700 Höhenmeter zu bezwingen. Da erwischte es Andreas Hilfenhaus nach bis dahin gutem Rennverlauf mit Krämpfen, dennoch reichte die Zeit von 5:28 Stunden zu einem mittleren Rang. Am Sonntag früh war Start zum Pölven-Traillauf mit 23 Kilometer Länge rund um das Bergmassiv. Hier waren spezielle Schuhe vorgeschrieben, was auch beim Start berechtigterweise kontrolliert wurde, denn das Gelände führte auf schmalen Bergpfaden über Gras, Wurzeln und Felsen mit sehr steilen Steigungen und Gefällen, was ein hoch konzentriertes Laufen fast über die gesamte Strecke erforderte. Gut, wenn von den zwei vorhergehenden anstrengenden Tagen noch einige Körner übrig geblieben waren. Nach insgesamt 9:25:38 Stunden und dem 162. Rang im Mittelfeld unter den Männern bei der „Tour de Tirol“ lagen harte Anstrengung und Läuferglück nahe beieinander.




09.10.2014 - K. Graf

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